UXO PRO Consult | FAQ

Frequently Asked Questions
Und Antworten, die Ihre Zeit sparen.

Ablauf

In der Regel können wir innerhalb von wenigen Stunden ein Angebot für Sie erstellen. Wenn Sie äußert zeitnah eine Auskunft zu den zu erwartenden Kosten benötigen, können Sie uns jederzeit anrufen. Wir versuchen dann, Ihnen anhand der telefonisch übermittelten Daten eine Preisschätzung vorab mitzuteilen.

Alle Erkundungsgebiete werden vermessen, nach einem feststehenden Schlüssel eingeordnet und in verschiedene Kontexte zur Schätzung des Aufwands gebracht. Hierbei gibt es besondere Parameter für Innenstadtlagen von Großstädten und für spezifische Ausnahmegebiete.

Wir garantieren unsere Angebotspreise. Es finden keine Nachverhandlungen oder Erhöhungen statt. Wir stellen unerwartet höhere Aufwände nicht in Rechnung. Sie können mit dem im Angebot genannten Preis planen.

Wir bieten Ihnen faire Preise. Diese sind zum Großteil wettbewerbsfähig, da wir Ihnen keine Arbeiten als kostenintensiv anbieten, die sich dann im Zuge der Bearbeitung als wenig kostenintensiv herausstellen. Hier ist die Erstellung, Lieferung und Ausarbeitung einer vollständigen Chronik des Zweiten Weltkrieges für das Erkundungsgebiet ein Beispiel. Für uns ist es ein selbstverständlicher Bestandteil jeder Luftbildauswertung, dass die Daten und die Intensität der Bombardierungen in der Fachliteratur und, sofern möglich, in Primärquellen erforscht werden. Alle Luftangriffsdaten werden erforscht, um die Luftbildauswahl zielführend treffen zu können. Dies geschieht im Hintergrund bei jeder vollständigen, qualitativ hochwertigen Luftbildauswertung. Hierzu ist es jedoch in vielen Bereichen nicht notwendig, dem Auftraggeber eine äußerst kostenintensive Historie der Stadt oder der Gemeinde neu zu beschreiben.

Unsere Vorarbeiten für eine Luftbildauswertung bestehen aus der Materialbeschaffung aus unternehmenseigenen Archivbeständen und externen Recherchen von Luftbildaufnahmen und militärischen Aufklärungsaufzeichnungen bei Kooperationspartnern wie Landesbehörden oder internationalen Partnern. Die Komplexität dieser Recherchen beeinflusst die Bearbeitungszeit. Wir bieten stets wahlweise zwei Bearbeitungsvarianten an: eine reguläre Bearbeitungszeit von etwa 6 Wochen und eine Expressbearbeitung von etwa 3 Wochen.

In Einzelfällen können wir auf Nachfrage eine Bearbeitung per Sonderexpress innerhalb weniger Tage anbieten.

In dringenden Einzelfällen können wir dies bewerkstelligen. Sie müssen hier mit erhöhten Kosten rechnen, da auch wir teilweise von externen Partnern abhängig sind, die entsprechende Gebühren erheben müssen. Bitte sprechen Sie sich mit uns ab.

Die Arbeit beinhaltet hauptsächlich die Beschaffung und Auswertung von zahlreichen historischen Aufklärungsluftbildern, Recherchen in Gemeindearchiven, die Befragung von Zeitzeugen (bedauerlicherweise zunehmend weniger) und das Durchforsten von firmeneigenen Archiven. Auch nationale und internationale Behörden werden konsultiert. So arbeitet UXO PRO regelmäßig mit britischen Archiven und mit den Vermessungsämtern der Bundesländer zusammen. Alliierte Luftstreitkräfte haben regelmäßig nach allen Bombardierungsangriffen Aufklärungsflugzeuge die Auswirkungen der Angriffe mit Luftbildern dokumentieren lassen. Diese Luftbilder geben Aufschluss über kleinste Details der Bombardierungen. Sie sind höchst aufschlussreiche Informationsquellen und nehmen folglich den größten und ausschlaggebenden Anteil der Auswertung ein.

Vorgehen

Die Arbeit beinhaltet hauptsächlich die Beschaffung und Auswertung von zahlreichen historischen Aufklärungsluftbildern, Recherchen in Gemeindearchiven, die Befragung von Zeitzeugen (bedauerlicherweise zunehmend weniger) und das Durchforsten von firmeneigenen Archiven. Auch nationale und internationale Behörden werden konsultiert. So arbeitet UXO PRO regelmäßig mit britischen Archiven und mit den Vermessungsämtern der Bundesländer zusammen. Alliierte Luftstreitkräfte haben regelmäßig nach allen Bombardierungsangriffen Aufklärungsflugzeuge die Auswirkungen der Angriffe mit Luftbildern dokumentieren lassen. Diese Luftbilder geben Aufschluss über kleinste Details der Bombardierungen. Sie sind höchst aufschlussreiche Informationsquellen und nehmen folglich den größten und ausschlaggebenden Anteil der Auswertung ein.

UXO PRO Consult verfährt grundsätzlich nach der Two-Ways-Methodology: Alle Auswertungen werden unabhängig voneinander auf analoge und digitale Weise durchgeführt. Nur wenn letztendlich exakt dieselben Ergebnisse vorliegen, sind die Aussagen belastbar.

Die analogen Auswertungen erfolgen mit entsprechenden Betrachtungsvorrichtungen, beispielsweise mit Brückenstereoskopen. Zu großen Teilen liegen Luftaufnahmen als Bildpaare vor. Dies ermöglicht, mit genannten Sichtungsgeräten, eine stereoskopische Sicht – die Vergangenheit wird dreidimensional.

Digitale Auswertungen erfolgen ebenso dreidimensional. Unter Zuhilfenahme von branchenüblichen Softwarelösungen und Bildschirmstereoskopen können auch auf entsprechend dimensionierten Monitoren eindeutige Tiefeneffekte erzeugt werden.

Die Luftbildauswertung erfolgt nicht vor Ort. Es werden bei diesen historisch-genetischen Rekonstruktionen keine aktuellen Luftbilder von uns angefertigt. Es ist nicht notwendig, dass UXO PRO Gutachter das Erkundungsgebiet begehen. Die Luftbildauswertung ist Teil der klassischen Fernerkundung.

Die Auswertung der Luftbilder erfolgt stets multitemporal – die Bombardierungszeitpunkte werden chronologisch in Reihenfolge gebracht und einzelne Aufnahmen werden detailgenau verglichen. So werden Bildmomente verschiedener Zeitpunkte, meist über Jahre hinweg, festgehalten und die Veränderung einzelner Strukturen wie im Zeitraffer erfasst.

Teilweise. Sie können, je nach Bundesland, bei der Kampfmittelbeseitigungsstelle des Landes einen Antrag auf Überprüfung der Kampfmittelbelastung stellen. Die Länder erheben hierfür Gebühren, die meist niedriger sind als die Preise der privatwirtschaftlichen Auswerter. Bedauerlicherweise liegen die Bearbeitungszeiten dort, je nach Bundesland, im Bereich von mehreren Monaten. In einigen Bundesländern sind die Kampfmittelbeseitigungsstellen nicht mehr für die Luftbildauswertung auf Kampfmittelbelastung zuständig; dort werden ausschließlich privatwirtschaftliche Fachfirmen beauftragt. In wiederum anderen Bundesländern werden die Auswertungen ausschließlich durch staatliche Stellen durchgeführt.

Bitte beachten Sie bei der Auswahl des Unternehmens für Ihre Luftbildauswertung, dass Ihnen keine kostenintensiven Arbeiten angeboten werden, die nicht notwendig sind. Da die Vergabe und Durchführung der Luftbildauswertungen in Teilen keine hoheitlichen Aufgaben sind, bestehen große Preisunterschiede, die für Laien schwierig zu beurteilen sind.

Kostenträger

Der Grundstückseigentümer oder der Bauherr ist verpflichtet, für die Kosten der Vorerkundung, d. h. der Luftbildauswertung zur Überprüfung des Kontaminationsverdachts, aufzukommen. Auch die technische Vorerkundung (beispielsweise durch Sondierung) fällt darunter.

Die Kosten einer etwaigen Räumung und Beseitigung von reichseigenen Kampfmitteln trägt der Bund. Für die Beseitigung von Kampfmitteln der Alliierten kommen die Länder auf.

Folgen der Auswertung

Nein. Dass Bombenblindgänger schon in der unmittelbaren Nachkriegszeit direkt gefunden, geborgen und beseitigt wurden, ist bekannt. Es existieren bedauerlicherweise keine Aufzeichnungen darüber, wieviele und an welchen Orten welche Blindgänger geräumt worden sind. Nachdem der Verdacht durch eine Luftbildauswertung schon bestätigt wurde, ist der einzig sichere Weg, dies herauszufinden, die technische Erkundung vor Ort.

Die Sensibilität für das Thema Kampfmittel im Baugewerbe ist erst in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Noch immer sind Bauverantwortliche zu großen Teilen schlichtweg nicht darüber informiert, dass Luftbildauswertungen auf Kampfmittelkontamination die Gefährdungslage schnell und kostengünstig abbilden können.

Darüber sind pauschal keine Aussagen zu treffen. Noch immer sind Bauverantwortliche teilweise der Meinung, dass im betreffenden Gebiet keine Kampfmittel vorhanden sein können, weil dort keine militärischen Ziele, keine Schwerindustrie oder keine Gleisanlagen verortet waren. Dies ist ein brandgefährlicher Trugschluss – als alliierte Bomber von deutschen Jägern angegriffen wurden, flohen diese unter Erleichterung der Bombenlast – die Bodenklappen öffneten sich und die gefährliche Last wurde teilweise im Niemandsland abgeworfen (Notabwürfe). Desweiteren ist bekannt, dass die Navigation der Bomber nicht zur Perfektion gereift war – es fanden zahlreiche sogenannte Fehlabwürfe statt, Ortschaften wurden aufgrund von Verwechslungen irrtümlich bombardiert. Dies war besonders durch den Umstand bedingt, dass Nachtangriffe als sicherer für den Angreifer galten – aber durch schlechte Sicht und erschwerte Navigation unpräziser waren.

Nein, die Vervielfältigung, Reproduktion und die Weiterleitung ist nicht gestattet. Eine Ausnahme hiervon stellt selbstredend das Verfügbarmachen der Auswertung für den Bauunternehmer dar, der zur Befolgung gesetzlicher Vorgaben den Verdacht der Kampfmittelfreiheit bestätigt wissen möchte. Weiterhin darf der UXO PRO-Bericht einem etwaigen Kampfmittelerkundungsunternehmen zur Verfügung gestellt werden, welches den Bericht zur Planung der weiteren technischen Erkundung (Phase B) nutzen wird.

Notwendigkeit und Inhalt

Durch die Verwicklungen des Deutschen Reichs im Zweiten Weltkrieg und die Bekämpfung desselben auf eigenem Grund und Boden durch die Alliierten hat Deutschland ein besonderes Schicksal. Das Gebiet der heutigen Republik wurde flächenmäßig bombardiert, zu großen Teilen mit sogenannten Bombenteppichen belegt. Die Sprengbomben der 1940er-Jahre detonierten nur zu einem Anteil von circa 82-92%. Demnach liegen nach wie vor mehrere Tausend nicht-explodierte Kampfmittel im Boden. Sprengbomben-Blindgänger wurden teilweise direkt nach Kriegsende entschärft oder mehr oder minder fachmännisch „entsorgt“ (was heute zu großen Problemen führt). Damals ging man davon aus, dass sich dieses Problem nach zehn Jahren erledigt haben sollte. Heute, mehr als 70 Jahre nach Kriegsende, ist die Situation problematischer denn je. Mit zunehmender Zeit, die Blindgänger im Boden verbringen, werden die Zünder anfälliger und unberechenbarer. Jedes Jahr gibt es Selbstdetonationen.

Nicht nur darum wird dringend empfohlen, teilweise auch vorgeschrieben, den Baugrund vor den ersten Eingriffen untersuchen zu lassen. Hierfür ist eine technische Vor-Ort-Beprobung oder Sondierung eine praxiserprobte Möglichkeit. Die Kampfmittelbeseitigungs- und -räumdienste der Bundesländer bieten dies zum Großteil gegen Kostenerstattung an. Auch private Sondierungs- und Räumfirmen leisten diese Arbeit. Nun ist es logistisch und zeitlich nicht möglich, den gesamten Baugrund der Republik einzeln zu sondieren. Um diesen Aufwand aber nicht auf Kosten der Sicherheit einzusparen, kann um einiges preiswerter im Vorfeld eine Luftbildauswertung zur Überprüfung des Kontaminationsverdachts (eine Art der Fernerkundung) durchgeführt werden. Sofern diese Auswertung den Verdacht auf Kampfmittelbelastung nicht bestärkt, können die Tiefbauarbeiten ohne weitere Vor-Ort-Maßnahmen begonnen werden.

Nein. Die absolute Kampfmittelfreiheit von Baugrund kann nur durch eine technische Erkundung (Phase B, lt. AH KAMPFMITTEL) erfolgen. Diese setzt verschiedenste Vor-Ort-Maßnahmen voraus. Sie erfolgen in der Regel unter Einsatz von geophysikalischen Verfahren.

Allerdings kann die technische Erkundung (Phase B) durch die historische Vorerkundung (Phase A) möglicherweise vermieden werden. Durch die historische Vorerkundung (=Luftbildauswertung) wird der Verdacht auf Kontamination überprüft. Wenn dieser nicht bestätigt wird, sind keine Folgemaßnahmen erforderlich.

Für den Fall dass die historische Vorerkundung den Verdacht bestätigt, wird die Phase B beginnen, diesen Verdacht auszuräumen (=Kampfmittelfreiheitsbescheinigung) oder letztendlich durch einen Kampfmittelfund (bereits Phase C, Räumkonzept und Durchführung) final zu bestätigen.

Die Luftaufnahmen haben angesichts Ihres Alters von über 70 Jahren teilweise eine sehr gute Bildqualität. Viele Aufnahmen sind wegen Bewölkung unbrauchbar. Oftmals verdecken Rauchsäulen von unmittelbar davor bombardierten Strukturen die Sicht. Die Aufklärungsflugzeuge waren unbewaffnet und mussten folglich, soweit möglich, ausserhalb der Reichweite von aufsteigenden deutschen Jägern bleiben. Da die Aufklärungsbilder aber so genau wie möglich sein sollten und die Temperaturen in regulären Flughöhen von ungefähr 10.000 Metern die Kameras einfrieren ließen, waren die Piloten oft gezwungen, in niedere Höhen abzusinken, die benötigten Aufnahmen auszulösen und im Anschluss wieder aufzusteigen. Dieses vertikale Auf und Ab verbunden mit allgemein schwieriger Flugsituation mitten im Kriegsgeschehen und die Einwirkungen von verschiedensten Windsituationen und resultierender horizontaler Verdriftung machten die Arbeit nur für die erfahrensten Piloten durchführbar. Die beschriebenen Umstände führten regelmäßig dazu, dass sich Maßstäbe verschoben, Bilder sehr undeutlich wurden und großen Verzerrungen unterlagen.

Ein Großteil der heute verfügbaren Luftbilder wurde aus einer Höhe von circa 20.000 Fuß (ca. 6.100 Meter) aufgenommen. Bei den damals für diese Zwecke eingesetzten 24 x 24 Zoll Bildern ergab dies verschiedenste Maßstäbe im Bereich von 1 : 9.000 bis zu 1 : 50.000. Ein Teil der Luftbilder wurde mit Weitwinkelobjektiven aufgenommen, die bedeutend größere Ausschnitte fotografieren konnten, dies jedoch nur auf Kosten der Detailtreue.

Dies ist sehr unterschiedlich. Je nach Lage des Erkundungsgebiets werden von einigen wenigen qualitativ hochwertigen Bildern bis hin zu zig und sogar hunderte Luftbilder ausgewertet. Grundsätzlich beschaffen und interpretieren wir möglichst viele Aufnahmen um ein möglichst vollständiges Bild zu erhalten.

Nein. Die Reproduktion ist nicht gestattet. Wir bilden jedoch einen Ausschnitt eines von vielen ausgewerteten Luftbildern ab, der Ihr Erkundungsgebiet zeigt. Dieser Ausschnitt wird mitgeliefert und ist im Pauschalpreis bereits enthalten.

Werden im Zuge der Luftbildauswertung Bombardierungsschäden an Gebäudesubstanzen oder Bombeneinschläge festgestellt, hat sich in der Praxis eine Pufferzone von 50 Metern als hilfreich erwiesen, die sicherstellen soll, dass auch die unmittelbare Umgebung (Nahbereich) des eigentlichen Erkundungsgebiets frei von einem Verdacht auf Kampfmittelkontamination ist. Schon damalige Beobachtungen haben gezeigt, dass, bei entsprechender Fallhöhe, Blindgänger teilweise mehrere Meter versetzt, unterhalb der Geländeoberkante durch die Aufschlagswucht horizontal durch das Erdreich getrieben wurden und folglich verhältnismäßig weit entfernt von dem auf den Luftbildern sichtbaren Einschlagspunkt aufzufinden sind. Bei allen UXO PRO Kampfmittelauswertungen kommt der Sicherheitsradius von 50 Metern ausnahmslos zum Tragen.

Ausblick

Die heute zur Kampfmittelauswertung genutzten Luftbildaufnahmen sind überwiegend Aufklärungsbilder der britischen Royal Air Force und der amerikanischen United States Army Air Forces. Während des Bombenkriegs über der heutigen Bundesrepublik wurden in der zweiten Kriegshälfte bis zu acht Bildaufklärungsflüge pro Tag pro Flugzeug unternommen. Die Ziele der Aufklärung waren sowohl vorher bombardierte Bereiche als auch feindliche Militärvorgänge, die es zu überwachen galt. Da die Aufklärungsbefliegungen über Monate und Jahre hinweg andauerten, können teilweise nahezu lückenlose Bilderserien ausgewertet werden, die bezeichnende Erkenntnisse über die Bombardierungen zulassen.

Es gibt keine verlässlichen Aufzeichnungen, die ganzheitlich darstellen, wieviele Kampfmittelladungen welcher Art in welchen Gebieten zu welcher Zeit abgeworfen wurden. Ebenso wenig existieren heute noch Blindgängerverzeichnisse, die man teilweise noch zu Kriegszeiten angelegt hat, damit niedergegangene Blindgänger im späteren Verlauf geräumt werden hätten können – mit zunehmender Bombardierungsdichte verlor man den Überblick. Verschiedenen Schätzungen zufolge kann man davon ausgehen, dass heute noch bis zu 100.000 Tonnen Blindgänger im Boden der Bundesrepublik liegen.

Durch städtebauliche Veränderungen könnte, Fachkreisen zufolge, die Zufallsfindrate und die damit verbundene Gefahr der Blindgänger noch in die Höhe schnellen – es wird zunehmend tiefer in den Erdboden gebaut, Verankerungsverfahren und Pfahlfundamente werden heutzutage fast ausnahmslos in Tiefen eingesetzt, in denen Blindgänger dann vermehrt anzutreffen sind.